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23/07/2026Auch in diesem Jahr war der Wander- und Freizeitverein wieder beim Zelli-Ferienprogramm mit seiner beliebten Abenteuertour dabei. Ursprünglich sollte es wie gewohnt von der Wassertretstelle im Hinterhambach hinauf zur Kuhhornkopfhütte gehen, wo auf die Kinder ein abwechslungsreicher Tag mit Spielen, Basteln und Abenteuer wartete. Doch die große Hitze und die damit verbundene Waldbrandgefahr machten eine kurzfristige Planänderung notwendig.
So trafen sich die vier Jungs und zwei Mädchen wie geplant um 10 Uhr an der Wassertretstelle im Hinterhambach. Das Ziel wurde jedoch kurzerhand ins Herrenholz verlegt. Auch wenn in diesem Jahr etwas weniger Kinder als in den vergangenen Jahren dabei waren, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch.
Zunächst führte die Wanderung über das Bachwegle zum Adlerspielplatz und von dort weiter über die Bahngleise und den weiteren Weg Richtung Schreilegrund und weiter zum Herrenholz. Besonders froh waren die kleinen Wanderer, als es endlich in den schattigen Wald ging. Denn die Steigung hinauf war bei den sommerlichen Temperaturen doch ganz schön schweißtreibend.
Damit der Weg nicht zu lang wurde und unterwegs keine Langeweile aufkam, hatte sich Betreuerin Lucia Isenmann einiges einfallen lassen. Unter anderem hatte sie ein Säckchen mit verschiedenen Schleichtieren dabei. Mit verbundenen Augen durften die Kinder die Tiere ertasten und erraten. Außerdem wurde fleißig Naturmaterial gesammelt, das später für ein selbst gebasteltes Insektenhotel verwendet werden sollte.
In der Herrenholz-Hütte wurden die Kinder bereits von Vorständin Iris Bruder und der Küchenfee Erika Kuhn erwartet. Nach dem Wandern meldete sich natürlich auch der Hunger. Schließlich war man bereits seit 10 Uhr unterwegs. Mit Brezeln und ausreichend Getränken wurde die erste kleine Stärkung gereicht. Nach der kurzen Stärkung hielt es die jungen Abenteurer allerdings nicht lange an der Hütte. Schließlich war der Wald das eigentliche Abenteuerziel – und dort gab es einiges zu entdecken. Während die Kinder den Wald erkundeten, wurde in der Zwischenzeit das Mittagessen organisiert. Es gab Flammkuchen von Corinas Hofladen und Wiener Würstchen. Beides kam bei den Kindern bestens an, denn am Ende blieb kaum etwas übrig.
Anschließend ging es an das kreative Basteln. Die Weißblechdosen wurden zwischenzeitlich mit Farbe besprüht, sodass der Lack dank der warmen Temperaturen und der Sonne schnell trocknete. Danach durften die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Aus den Dosen entstanden Bienen und Marienkäfer. Als die Farbe getrocknet war, erhielten die Dosen Beinchen und Füße.Danach wurden sie mit dem zuvor gesammelten Naturmaterialien gefüllt.

Ganz schön schwierig

Spaß beim basteln
So entstand für jedes Kind ein ganz persönliches Insektenhotel, das anschließend mit nach Hause genommen werden durfte.
Doch an diesem Tag war noch lange nicht Schluss mit dem Abenteuer. Wieder einmal zog es die Kinder in den Wald. Es wurden Tippis gebaut und auch wieder zerstört.
Trotz der sommerlichen Hitze ließ es sich im Herrenholz dank des Waldes und der Hütte gut aushalten. Es wurde getobt, gespielt, entdeckt und gelacht und im Brunnentrog abgekühlt. So verging der Nachmittag wie im Flug. Langsam neigte sich der ereignisreiche Tag dem Ende entgegen. Bevor die Eltern ihre Kinder wieder abholen konnten, gelang es mit einer Runde Dosenwerfen schließlich doch noch, die kleinen Abenteurer aus dem Wald zu locken.
Ein zwar heißer, aber rundum gelungener Tag ging damit zu Ende. Der Wander- und Freizeitverein Unterharmersbach freut sich, dass die Abenteuertour auch unter den besonderen Bedingungen stattfinden konnte, und hofft, dass alle Kinder viel Spaß hatten und gerne an diesen Ferientag im Herrenholz zurückdenken.
(Rosemarie Kramer)




